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In den ersten fünf Monaten dieses Jahres kauften die Niederländer laut Interessengruppe BOVAG 335.000 neue Fahrräder für einen Gesamtwert von 503 Millionen Euro, basierend auf Untersuchungen der GfK.

Spitzenverkäufe von Fahrrädern im Mai

Damit liegt der Durchschnittspreis pro Fahrrad bei rund 1.500 Euro. Vor allem im Mai strömten Radsportbegeisterte mit 122.000 verkauften Zweirädern in ihre Brieftasche. Es fällt auf, dass fast die Hälfte davon E-Bikes waren: 58.000. Die anderen 64.000 waren Fahrräder ohne Pedalunterstützung.

Der Verkauf von E-Bikes ist seit einiger Zeit auf dem Vormarsch. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden 149.000 Einheiten verkauft; 12 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In den ersten fünf Monaten wurden 186.000 "normale" Fahrräder verkauft.

Corona und gutes Wetter sorgen für mehr Fahrradverkäufe

In den Monaten März und April wurden relativ wenige Zweiräder verkauft. Danach stiegen die Verkaufszahlen im Mai mit einem Plus von 38 Prozent sprunghaft an. Die Koronamaßnahmen in Kombination mit dem guten Wetter sind laut BOVAG die Ursache für den Umsatzanstieg.

Die Interessengruppe weist darauf hin, dass es Probleme bei der Lieferung neuer Bestellungen geben kann. Dies liegt daran, dass Lieferanten aufgrund von Koronamaßnahmen vorübergehend geschlossen wurden. „Es ist daher ungewiss, ob sich die positiven Entwicklungen fortsetzen werden“, sagt BOVAG.

Quelle: nu.nl.